JA zur Klimafonds-Initiative am 08. März 2026

Die Schweiz erwärmt sich doppelt so stark wie der globale Durchschnitt. Seit Beginn der Messungen hat die Temperatur hier bereits um rund 2,9 °C zugenommen – deutlich mehr als weltweit (1,3 °C). Die Folgen sind klar sichtbar: Die Alpengletscher haben seit dem 19. Jahrhundert rund 65 % ihres Volumens verloren. Hitzetage, Starkniederschläge und Extremwetter nehmen zu – Entwicklungen, die auch die IPCC‑Berichte als direkte Folgen der vom Menschen verursachten Erwärmung bestätigen.

Im Oberwallis zeigen sich diese Veränderungen besonders stark: weniger Schnee in tiefen Lagen, zunehmende Trockenheit im Sommer, steigende Gefahr von Murgängen und Instabilität im Permafrost. Das bringt Natur, Siedlungen und Infrastrukturen unter Druck.

Um unsere Lebensgrundlagen zu schützen, braucht es gezielte Investitionen in:

  • Erneuerbare Energien zur Stärkung der regionalen Versorgungssicherheit.
  • Effiziente Gebäude und Wärmenetze, um von Öl und Gas unabhängig zu werden.
  • Klimaneutrale Technologien für Gewerbe und Industrie im Talboden und in den Berggemeinden.
  • Biodiversität, denn stabile Ökosysteme sind unser natürlicher Schutzschild.

So machen wir das Oberwallis widerstandsfähiger – und schaffen eine sichere, klimataugliche Zukunft für die nächsten Generationen.


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