Die Eidgenössische Finanzkontrolle hat am Dienstag, den 17. August, einen Prüfbericht über die Umsetzung der dritten Rhonekorrektion und deren Überwachung durch das Bundesamt für Umwelt veröffentlicht. Darin werden mehrere schwerwiegende Feststellungen getroffen, die Haltung des Kantons Wallis kritisiert und mehr Entschlossenheit angesichts der lückenhaften Projektabwicklung gefordert. Angesichts der Kritik und während sich die Situation festfährt, beschränkt sich Staatsrat Franz Ruppen darauf, die Schwere der Lage herunterzuspielen, und gibt immer wieder vage Erklärungen ab. Die Naturschutzorganisationen, die bereits zuvor auf Aspekte hingewiesen hatten, die die Sicherheit der Rhone-Ebene…

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Fünf Umweltorganisationen haben Staatsrat Franz Ruppen am 4. August 2026 insgesamt 10’066 Unterschriften überbracht. Die Unterzeichnerinnen und Unterzeichner fordern das Ende der Eisgrotte am Rhonegletscher, den freien Zutritt zum Gletscher und die vollständige und korrekte Entsorgung sämtlicher Blachen, die benutzt wurden, um das Eis abzudecken. Leider hat der Walliser Umweltminister die Petition nicht persönlich entgegengenommen.

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Wenn Schafe, Ziegen und Rinder den Sommer auf den Alpen verbringen, ist ein wirksamer Herdenschutz besonders wichtig. Im Oberwallis unterstützen die Freiwilligen von OPPAL Landwirt:innen und Hirt:innen bei dieser anspruchsvollen Aufgabe. Mit ihrer Arbeit tragen sie zu einem guten Nebeneinander von Nutztieren und Grossraubtieren bei.

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Rund 20 Teilnehmende wanderten gemeinsam zum Biohof Wickert, wo sie regionale Bio-Produkte, spannende Einblicke in die Landwirtschaft und ein eindrückliches Panorama geniessen konnten. Der Film Six Inches of Soil und die anschliessende Diskussion zeigten klar: Nachhaltige Landwirtschaft funktioniert – hat aber ihren Preis. Der Anlass im Rahmen von «Filme für die Erde» wurde dank der Unterstützung von SWICA möglich und verband Naturerlebnis mit wichtigen Zukunftsfragen.

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Der majestätische Aletschwald, die malerischen Rebberge im Brentjong und die Roggenterrassen in Erschmatt zählen zu den schweizweit über 800 Naturschutzgebieten von Pro Natura. Sie bieten unzähligen bedrohten Tier- und Pflanzenarten Lebensraum und erhalten einmalige Kulturlandschaften für kommende Generationen.

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In keiner Region der Schweiz gibt es mehr Solarprojekte als im Oberwallis. Aktuell sind zehn grosse Projekte in Planung und öffentlich aufgelegt worden. Die Umweltorganisationen setzen sich für einen naturverträglichen Ausbau der erneuerbaren Energien ein.

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Der Kanton Wallis plant, mit einer Richtplanänderung neun zusätzliche Grosswasserkraftprojekte festzusetzen, obwohl auf Bundesebene derzeit ein koordinierter Überprüfungsprozess läuft. Darum kritisieren die Umweltschutzorganisationen das Vorpreschen des Kantons in ihrer Stellungnahme.

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Der Standort Mäsweid im Vispertal ist ein wertvoller Naturraum mit mindestens 30 Brutvogel-, 69 Tagfalter- und 24 Heuschreckenarten und befindet sich in einem kantonalen Jagdbanngebiet. Entsprechend wichtig ist eine gute Planung, die den geltenden Umweltgesetzen entspricht. Dies ist beim derzeit aufliegenden Solarprojekt nicht der Fall.

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Die Oberwalliser Umweltorganisationen nehmen eine alte Tradition wieder auf und veröffentlichen ungefähr alle zwei Monate eine bezahlte Seite im Walliser Boten. Heute stellen sich die vier Organisationen vor.

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Der WWF Oberwallis erhält eine neue Leitung: Der in Brig wohnhafte Moritz Walther übernahm am 17.11.2025 die Funktion des Geschäftsführers.

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