Aktuell

Quecksilber im Landwirtschaftsgebiet: Ein positiver Entscheid der Lonza AG

5. Juli 2021

Das stark mit Quecksilber von Lonza verschmutzte Landwirtschaftsgebiet in den Walliser Gemeinden Visp und Raron soll besser aufgeräumt werden als bisher geplant. Neu soll im Landwirtschaftsgebiet nach dessen Sanierung eine Restbelastung von 7 Milligramm Quecksilber pro Kilo Boden (mg HG/kg) verbleiben. Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) und der WWF Oberwallis begrüssen diesen Entscheid, den die Lonza AG und der Kanton Wallis heute bekannt gegeben haben. Bisher plante die Lonza AG, erst ab einer Belastung mit 20 (mg Hg/kg) sanieren. Damit wäre viel zu viel Gift im Boden verblieben, was die AefU und WWF Oberwallis nicht akzeptiert hätten.

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Voici le communiqué de presse

Bartgeier-Patenschaft: LEO-NI Leukerbad

Am Dienstagnachmittag, 23. März 2021, feierte der WWF Oberwallis zusammen mit der Schulregion Raron und der Stiftung Pro Bartgeier die Namenspatenschaft für einen Bartgeier auf der Gemmi. Beim Jungvogel – der am 10. März 2020 geschlüpft ist – ist noch nicht klar, ob es ein Männchen oder ein Weibchen ist.

Die Schüler*innen der Schulregion Raron haben im September 2019 mittels einem WWF-Lauf Geld für den Bartgeier und Artenschutzprojekte gesammelt, womit nun eine Bartgeier-Patenschaft bei der Stiftung Pro Bartgeier entsteht. Sie durften den Namen aussuchen: LEO-NI LEUKERBAD.

Seit dreissig Jahren setzt sich der WWF zusammen mit der Stiftung Pro Bartgeier ein, den König der Alpen zurück in sein Heimatgebiet zu bringen. Als grösster Vogel der Alpen und Aasfresser ernährt sich der Bartgeier von Tierknochen und wirkt so als Saubermacher der Natur. Wo Bartgeier leben, verbreiten sich Krankheiten unter Wildtieren weniger, da die toten Überreste vom Aasgeier weggeräumt werden. Sie übernehmen also eine wichtige Aufgabe in der Natur. Bei uns kann er – mit etwas Glück – auf der Gemmi beobachtet werden.

Hier der Beitrag bei Kanal 9 (ab Minute 9:36): https://kanal9.ch/tagesinfo-vom-24-03-2021/

Lonza ist für die Sanierung der Alten Chemieponie Gamsenried zuständig

Stellungnahme von AefU, OGUV, Pro Natura und WWF zum Verkauf der Chemiesparte von Lonza

9. Februar 2021

Lonza teilte am Montagabend mit, dass der Bereich Specialty Integrients an den US-amerikanischen Finanzinvestor Bain Capital und an den britischen Privatinvestor Cinven verkauft wird.

Zur Chemiesparte der Lonza gehört die Altlast Alte Chemiedeponie Gamsenried. Seit längerem ist bekannt, dass diese Deponie saniert werden muss. Für die Umweltverbände ist klar: die Lonza ist und bleibt als einzige zuständig für die Deponie und muss als Verursacherin die Kosten der Sanierung tragen.

Die Umweltverbände fordern von der Lonza:

  • Die Sicherstellung der finanziellen und personellen Ressourcen für die einmalige, definitive und sichere Sanierung der Chemiedeponie Gamsenried.
  • Eine verbindliche Bestätigung gegenüber der Öffentlichkeit, dass Lonza alleine zuständig und verantwortlich für die Deponie Gamsenried ist.
  • Die Planung sowie die zeitnahe und fachgerechte Umsetzung der einmaligen, definitiven und sicheren Sanierung der Deponie.

 

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"Alte" Chemiedeponie Gamsenried: Wie Weiter?

19.10.2020

Nur eine Sanierungsvariante verspricht Erfolg

Die Lonza schlägt verschiedene Sanierungsmethoden für ihre Chemiemülldeponie Gamsenried vor. Nur eine davon ist erprobt und mit Sicherheit machbar: das Ausgraben des Chemiemülls. Die anderen Ideen sind Vorhaben ohne Erfolgsgarantie oder sie sind bewilligungsfähig.

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Lonza will viel Quecksilber in Landwirtschaftsland belassen

28.04.2020

Im Landwirtschaftsgebiet rund um die Gemeinden Visp und Raron ist der Boden stark mit dem hochgiftigen Quecksilber verschmutzt. Der Pharmakonzern Lonza AG als Verursacher will erst ab einer Belastung mit 20 Milligramm Quecksilber pro Kilogramm Boden (mgHg/kg) sanieren. Damit würde viel zu viel Gift im Boden bleiben. Die Folge: Rinder und Schafe dürften nicht mehr weiden.

Die Umweltverbände Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) und WWF Oberwallis akzeptieren dies nicht. Sie fordern die Lonza auf, ihre Quecksilberverschmutzung freiwillig ab 6 mg Hg/kg auszuräumen und dem landwirtschaftlichen Boden am Ende maximal 4 mg Hg/kg zuzumuten. 

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Umweltverbände erheben Einsprache gegen Ausbaupläne der Militäranlage Simplon

15. Juli 2019

Die Umweltverbände Schweizer Vogelschutz SVS/BirdLife Schweiz, Pro Natura und WWF wehren sich mit einer Einsprache gegen das Ausbauprojekt der «Sanierung Ausbildungsinfrastruktur» des Militärs auf dem Simplon. Der vorgelegte Umweltverträglichkeitsbericht ist mangelhaft.

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Das Komitee STOP Panzerpiste Simplon! sammelt dazu anhand einer Petition Unterschriften, damit der Ausbau in geplanter Form unterlassen wird. 

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Ferienpass 2019

Der Ferienpass der Region Brig findet vom 5. bis 9. August 2019 statt. Der WWF Oberwallis bietet zwei Ateliers an: "Feines aus der Natur" (Atelier 106) und "Moderne Mobilität" (Atelier 18).

Das Atelier "Feines aus der Natur und Garten" findet in Gampel-Steg statt. Die Kinder werden von den drei Schulbesucherinnen Rachel Imboden, Martina Clausen und Karin Jelk unkompliziert an die Natur und ihre Naturprodukte herangeführt. Im Schulgarten können sie Kräuter, Bienen und allerhand anderes entdecken und kennen lernen. 

Im Atelier "Moderne Mobilität" bietet Beat Inderbitzin den Jugendlichen Einblick in eine neue Mobilität. Er stellt das TWIKE vor und anhand dessen, wie die Wasserstofftechnologie funktioniert. 

Erstes Repair Café Brig erfolgreich gestartet

27. Oktober 2018

Am heutigen nationalen Reparaturtag fand in Brig das erste Repair Café statt. Es war eines von rund 40 Repair Cafés, die in der ganzen Schweiz heute stattfanden. 85 kaputte Gegenstände brachten die Besucherinnen und Besucher ins Zeughaus Kultur. Dort reparierten zehn freiwillige Reparatur-Profis Textilien, Elektrogeräte, Smartphones, Fahrräder und Haushaltsgeräte. Insgesamt wurden heute in Brig dadurch 144 kg Abfall vermieden. 

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Upcycling-Ausstellung erfolgreich gestartet

8. November 2017

Mit der gestrigen Vernissage startete die drei Wöchige Ausstellung zum Thema Upcycling in der Mediathek Brig. In der Ausstellung werden Werke von Schülerinnen und Schüler der OMS, PH und des Kollegiums gezeigt. Ziel war es, aus alten Wegwerfartikeln neue Gegenstände zu kreieren. Während der Dauer der Ausstellung kann das Publikum seinen Favoriten wählen. Die Preise für die besten Werke werden anlässlich der Finissage am 30. November im Grünwaldsaal vergeben.

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Der WWF setzt sich gegen eine Olympiakandidatur Sion 2026 ein

31. August 2017

Olympische Spiele sind immer und überall eine untragbare Belastung für die Umwelt, die Landschaft und die öffentlichen Finanzen. Nachhaltige, ökologische Olympische Spiele sind eine Illusion. Unsere Alpen brauchen mehr Schutz und eine nachhaltige Entwicklung; olympische Spiele sind das Gegenteil davon. Deswegen setzt sich der WWF gegen eine Walliser Kandidatur ein.

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Der WWF bringt die Schule in den Garten

19. April 2017

In der diesjährigen Gartensaison findet der Schulunterricht von vier Schulklassen der Primarschule Hellmatten acht Mal im Garten statt. Sie machen mit im Kartoffel-Gartenprojekt, das der WWF Oberwallis im Rahmen seiner Schularbeit anbietet. Betreut von einer Fachperson des WWF und der Klassenlehrerin/ dem Klassenlehrer behandeln die Kinder verschiedene Gartenthemen am Beispiel der Kartoffel.

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Mit interaktiver Karte Stromangebot wählen

20. Februar 2017

Auf www.stromlandschaft.ch können sich EinwohnerInnen über ihr persönliches Stromprodukt informieren und gegebenenfalls auf grüneren Strom wechseln. Die Stromlandschaftskarte zeigt; bereits heute setzt sich das Standard-Stromangebot mehrheitlich aus erneuerbaren Quellen zusammen. Die Energiewende läuft!   

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Motivierte Kinder laufen für die Wildbiene

26. September 2016

Am 22. und 23. September 2016 fanden in Brig und Visp zum ersten Mal WWF Läufe für die Wildbiene statt: 51 begeisterte Schulkinder liefen während einer Stunde in Brig, 88 in Visp.  Pro gelaufenem Kilometer sammelten sie Spendengelder, mit denen Projekte zum Erhalt von wichtigen Lebensräumen für die Wildbiene finanziert werden, wie beispielsweise artenreiche Trockenwiesen und Nistplätze.  

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Gelungene WWF Solartage in Brig

14. September 2016

Am 9. und 10. September 2016 fanden in Brig die WWF Solartage statt. Am Freitagabend diskutierten ExpertInnen aus Umwelt, Kanton und der Solarbranch zum Thema «So schaffen wir die Energiewende: Solarenergie als Schlüssel zum Erfolg». Tags darauf wurde am Solarmarkt auf dem Stadtplatz in Brig gezeigt, dass die Möglichkeiten zur Nutzung von Solarenergie ohne Grenzen sind.   

Zum Bericht des Walliser Bote

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Frontalangriff auf das Schweizer Verkehrssystem

19. Mai 2016

Die Oberwalliser Umweltorganisationen Pro Natura, VCS, WWF und Oberwalliser Gruppe
Umwelt und Verkehr kämpfen gemeinsam gegen die Milchkuh-Initiative, über welche wir am
5. Juni 2016 abstimmen. Die Initiative ist ein Frontalangriff auf das bewährte Schweizer
Verkehrssystem und führt zu mehr Luftverschmutzung und zu mehr CO2-Ausstoss. 

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Nachuntersuchungen bestätigen: Verschmutzung ist schlimmer als bisher angenommen

28. April 2016

Die bisherigen Abklärungen der Quecksilberverschmutzung in den Gärten bei Visp und Raron waren zu wenig repräsentativ. Dies bestätigen die Nachuntersuchungen der Lonza AG und des Kanton Wallis. Die Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) und der WWF Oberwallis begrüssen, dass die Lonza und der Kanton Wallis unsere Kritik aufgenommen haben. Denn: Die neuen Abklärungen bilden eine deutlich solidere Grundlage für die anstehenden Sanierungsentscheide. 

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Giftmülldeponie Gamsenried - Nachhaltige und definitive Sanierung ist nötig

25. Februar 2016

Die Sanierung der Chemiemülldeponie in Gamsenried kommt endlich ins Rollen. WWF und AefU begrüssen die Forderungen der Dienststelle für Umweltschutz (DUS) des Kanton Wallis gegenüber der Lonza. Die Verstärkung der Barrieren, die Überwachung der Umwelteinwirkungen und die geforderten Detailuntersuchungen gehen in die richtige Richtung. Anstatt einer Billigsanierung, wie sie Lonza vorgeschlagen hat, muss der Konzern alle gefährlichen Schadstoffe beseitigen.

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Der neue Jahresbericht des WWF Oberwallis ist online

14. Januar 2016

Der Jahresbericht des WWF Oberwallis 2015 ist online verfügbar. Informieren Sie sich jetzt über unsere Aktivitäten und Erfolge und Schnuppern Sie im Ausblick auf das neue Jahr.

 

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Restwassersanierungen - Zwischenstand im Kanton Wallis

11. Dezember 2015 

Die ersten drei rechtskräftigen Verfügungen zu den Restwassersanierungen liegen vor. Ab diesem Winter fliesst an sechs Wasserfassungen neu permanent Wasser ab. Damit wird der Zustand dieser Gewässer wesentlich verbessert. Für die Nutzung der Wasserkraft bestehen im Kanton Wallis 262 Fassungen, wovon 157 saniert werden müssen. An rund 60 Fassungen ist dies in den letzten Jahren bereits durch Neukonzessionierungen geschehen.

 

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Mit dem WWF auf dem Bauernhof

12. Oktober 2015

19 Kinder erlebten mit dem WWF Oberwallis einen Tag auf dem Bio-Bauernhof „Wickert“ in Brig-Glis. Sie verfolgten den ganzen Weg der Milch: Wie sie von der glücklichen Kuh auf der Wiese, bis zum selbstgemachten Butter aufs Brot kommt. Sie halfen voller Energie Ställe ausmisten, Schweine füttern, und Butter schütteln und lernten dabei, wie die Bauern die Natur nutzen und sie gleichzeitig schützen.

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27. Mai 2015 JA zur 3. Rhonekorrektion

Der WWF Wallis hat sich seit Beginn stark für die dritte Rhonekorrektion eingesetzt. Sie bringt mehr Sicherheit, Natur und Lebensqualität in der Rhoneebene. Aus diesem Grund hat der WWF seine Mitglieder angeschrieben und sie darum gebeten, sich am 14. Juni an der Urne für die 3. Rhonekorrektion auszusprechen.

 

Der Brief an die Mitglieder von WWF und VCS Wallis hier

23. April 2015 Schlechte Grundlage für Sanierungsentscheid

Die Lonza AG hat die Quecksilberbelastungen in den Gärten um ihr Werk nicht gründlich genug gemessen. Dies zeigen Nachmessungen der Ärzte und Ärztinnen für Umweltschutz und des WWF Oberwallis in drei Gärten, die gemäss Lonza AG keiner Sanierung bedürfen. Die Grenzwerte für eine Sanierung wurden bis zu einem Faktor 29 überschritten.

 

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31. März 2015 Chemie-Abwasser: Vom Kanal in die Gärten

Quecksilber ist nicht das einzige Problem der Lonza in Visp (VS): Über hundert teilweise problematische chemische Substanzen finden sich in den Sedimenten des Grossgrundkanals, die auch den Weg in Walliser Gärten fanden. Dies zeigen neue Analysen der Ärztinnen und Ärzte für Umweltschutz (AefU) und des WWF Oberwallis.

 

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23. März 2015 Festsetzung der Gebirgslandeplätze ist bundesrechtswidrig

Ende Januar hat das Bundesamt für Zivilluftfahrt BAZL den überarbeiteten Sachplan Infrastruktur Luftfahrt Gebirgslandeplätze in die Anhörung geschickt. Die Umweltverbände mountain wilderness Schweiz, SVS/BirdLife Schweiz, Stiftung Landschaftsschutz Schweiz SL und WWF kritisieren das Vorgehen der Behörden scharf. Das neue Konzept steht nicht nur im Widerspruch zu geltenden rechtlichen Bestimmungen, sondern die Verwaltung foutiert sich auch um festgeschriebene Verfahrensabläufe.


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12. März 2015 Neue Geschäftsleiterin beim WWF Oberwallis

Am 1. Mai übernimmt Laura Schmid die Leitung der Geschäftsstelle des WWF Oberwallis. Sie ist Politologin und in Visp aufgewachsen. Laura Schmid wird zusammen mit dem Vorstand dafür sorgen, dass der WWF im Oberwallis auch weiterhin eine starke Stimme ist, vor allem in den Themenbereichen Wasserkraft und Tourismus. 

 

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11. November 2014 SwissWinds und WWF finden Lösung im Streitfall Windpark Gries

Der Bau von drei weiteren Windenergieanlagen am Gries nimmt eine weitere Hürde. SwissWinds Development GmbH und der WWF Oberwallis haben sich auf zusätzliche Massnahmen zum Schutz von Fledermäusen und Vögeln verständigt. Aufgrund der gemeinsam erarbeiteten Lösung wurde der Kantonalen Baukommission ein Antrag auf die Ergänzung der Baubewilligung unterbreitet. Der Ball liegt nun beim Kanton, der über die Baueingabe entscheiden wird.

 

Die vollständige Medienmitteilung dazu finden Sie hier

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